Geschichte unseres Stammes

WIE ALLES BEGANN …


Liebe Pfadfinderinnen, Pfadfinder und Freunde der DPSG Dannstadt – Schauernheim,

als im Jahr 1997 das Gründungsfest des Pfadfinderstammes DPSG zu Dannstadt – Schauernheim gefeiert wurde, schauten wir Gründungsmitglieder auf eine ereignisreiche Zeit zurück und blickten voller Erwartung auf die beginnende neue Zeit als DPSG Stamm Dannstadt – Schauernheim. Es begann genau genommen schon ungefähr zwei Jahre zuvor, also im Jahre 1995. Damals existierte eine freie Jugendarbeit in der Pfarrei St. Michael, die regelmäßige Gruppenstunden anbot, an religiösen Veranstaltungen teilnahm und Kinder- und Jugendfreizeiten durchführte. Damals wurde in der Leiterrunde erstmals überlegt, dass es sinnvoll sei, die Jugendarbeit der Pfarrei St. Michael verbandlich zu organisieren. Die Zeit der Suche begann und diese führte uns zur Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, auf deren Präambel ich kurz eingehen will. Die DPSG will jungen Menschen ermöglichen, ihr Leben bewusst in die Hand zu nehmen. Persönlichkeitsentwicklung durch selbst gesetzte Ziele sowie die Förderung junger Menschen zur kritischen Weltsicht sind durch Schaffung eines Freiraumes für den Entwurf neuer Ideen nötig. Diesen Freiraum zu geben hat sich die DPSG zum Ziel gesetzt. Junge Menschen und Erwachsene sind gemeinsam auf dem Weg und sind gefordert ihre eigenen Talente für sich und die Gemeinschaft einzubringen. In der DPSG sind die Ziele und Wertvorstellungen viel weiter gefasst als in manch anderen kirchlichen Jugendverbänden. Sie sind viel mehr auf die persönliche Entwicklung der jungen Menschen für sich und in der Gemeinschaft unter Einbezug christlicher Vorstellungen ausgerichtet. Die Pfadfinderbewegung zeigt einen Weg für Menschen auf, die sich nicht mit dem Erreichten zufrieden geben und sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung engagieren. Unsere damaligen Ziel- und Wertvorstellungen deckten sich mit genau denen. Außerdem ist die DPSG Mitglied in der Weltpfadfinderbewegung und bietet vielfältige und auch interkulturelle Begegnungsmöglichkeiten. In den zwei Jahre unserer Entscheidungsfindung konnten wir die Pfadfinderarbeit durch Treffen mit den Nachbarstämmen und einem Pfadfinderschnupperwochenende, das den Älteren unter uns noch besonders gut durch die "Nix geplant Show" oder die "Kanufahrt" in Erinnerung ist, auch in der Praxis kennen lernen. Joachim Gorke – Neinert, der damalige Leiter des Diözesanbüros in Speyer, schaffte es unsere letzten Bedenken aus dem Weg zu räumen: Am 16.07.1997 gründeten wir den Stamm Dannstadt – Schauernheim. Seitdem konnten wir die DPSG der Diözese Speyer als offen und kreativ erfahren. 10 Jahre später lässt sich aus meiner Sicht dies nur bestätigen. Pfadfinder sein im Stamm Dannstadt – Schauernheim bedeutet nicht nur "die Kluft zu tragen und durch den Wald zu rennen". Gemeinsame Freizeitgestaltung sowie vielfältige Projekte zu planen und durchzuführen gehören heute zum Selbstverständnis der Pfadis vom Wölfling bis zum Rover. Abschließend möchte ich noch einen Dank aussprechen. An Ulrike Fußer, Jutta Felber, Birgit Deutsch, Birgit Berner und alle anderen die mit in der Gründungsphase aktiv waren. Ein herzliches Dankeschön geht auch an Tobias Felber, Michael Beck, David Herbert und Simon Mottl die von Beginn an im Stamm "groß" wurden und heute zur Leitungsrunde gehören. Danken möchte ich auch allen Eltern die der Pfadfinderarbeit ihr Vertrauen und ihre Unterstützung schenken. Herzlichen Dank auch der Pfarrgemeinde St. Michael, die dem Stamm eine Heimat bietet, die auf christlichen Fundamenten und Glauben ruht. Vielen Dank auch an all diejenigen die hier nicht namentlich erwähnt wurden. Für die nächsten 10 Jahre möchte ich allen DPSG´lern vom Stamm Dannstadt – Schauernheim den Mut wünschen, gegen all die Vorgaben und Verlockungen der Umwelt nach den pfadfinderischen Grundsätzen zu streben, die ihr im Pfadfindergesetz jetzt im Anschluss an meine Worte findet.

Gut Pfad!

Euer Dietmar Stephan


Als Pfadfinderin ... / Als Pfadfinder ...

... begegne ich allen Menschen mit Respekt und habe alle Pfadfinder und Pfadfinderinnen als Geschwister.

... gehe ich zuversichtlich und mit wachen Augen durch die Welt.

... bin ich höflich und helfe da, wo es notwendig ist.

... mache ich nichts halb und gebe auch in Schwierigkeiten nicht auf.

... entwickle ich eine eigene Meinung und stehe für diese ein.

... sage ich, was ich denke, und tue, was ich sage.

... lebe ich einfach und umweltbewusst.

... stehe ich zu meiner Herkunft und zu meinem Glauben.

(aus der Satzung der DPSG)